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Konfliktschlichtung

Konfliktschlichtung bzw. Mediation ist die passende Vorgehensweise zur Regulierung sozialer Konfliktsituationen durch Dritte.

Mediation ist eine außergerichtliche Methode der Konfliktregelung zwischen Personen, Gruppen, Organisationen und Staaten unter Beiziehung einer dritten Partei.

Methodisch knüpft Mediation an das Konfliktmanagement des Verhandeln an. Sie beruft sich dabei auf die Grundsätze der Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit und Neutralität. Typischerweise haben Mediatoren (Vermittler) keine formelle Weisungs- und Entscheidungsgewalt. Vielmehr sollen sie durch besondere Techniken der Kontrolle und Intervention (a) destruktive Konfliktabläufe zwischen den Kontrahenten vermeiden, (b) ihre Kooperation untereinander erhöhen und (c) das Spektrum möglicher Verhandlungsalternativen verbreitern. Ziel der Mediation ist eine faire, beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung über die Regelung einer sozialen Konfliktsituation.

In diesem Mediationsprozess ging es um das Nichterfüllen bestimmter Anforderungen wie Verbindlichkeit und Einhaltung von Absprachen, das durch schwelende und längere Zeit unbearbeitet gebliebene Differenzen ausgelöst wurde. Beiden Seiten wurde zunehmend einsichtig, dass der Konflikt durch Verhaltensweisen von beiden Seiten aufrechterhalten wurde. 

Eine nachgehende Überprüfung ergab, dass eine der beiden Parteien aus freien Stücken und im Einvernehmen aus der Organisation ausschied.

Literatur:

Ballreich, Rudi; Glasl, Friedrich (2007): Mediation in Bewegung. Ein Lehr- und Übungsbuch. Stuttgart: Concadora.

Besemer, Christoph (1993; 2007): Mediation ‐ Vermittlung in Konflikten. 12. Aufl. Königsfeld: Stiftung Gewaltfreies Leben.