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Systemische Lösungen

Systemische Lösungen müssen kreativ  sein, schon weil Systeme sich nicht "einfach so steuern" lassen und Kreativität selbst eine Eigenschaft von Systemen ist.

Unser Grundsatz ist zwar simpel, aber nicht zugleich einfach (zu erreichen): Das Leben muss nicht so sein, wie es ist. Es sollte möglichst "sinnvoll" sein, d.h. voll  von Möglichkeiten sein, Lebenschancen zu ergreifen oder abzulehnen.

Lösungen sind selbstverständlich immer nur Lösungen "im Auge des Beobachters". Systemische Lösungen richten sich immer an der Vermehrung der Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten, also der Freiheitsgrade der betreffenden Person, des Teams und der Organisation aus: „Act always so as to increase the number of choices“ ( Foerster1984: 3).1 Es geht schlicht um ein Mehr an Möglichkeiten, das allen Beteiligten zur Verfügung steht.

Ein Problem zu lösen kann in Bezug auf das Problem erkenntnistheoretisch im Grunde nur bedeuten, zwischen Möglichkeiten seiner Beschreibung auswählen zu können. Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß man nicht. Dass es anders werden muss, damit es besser wird, ist nicht zu leugnen. Die Zukunft ist nur offen für die, die etwas riskieren und bereits in der Gegenwart mit in der Zukunft liegenden Chancen rechnen können - aus Erleben und Erfahren einer bestimmten Gegenwart der Vergangenheit, die das begünstigt oder erschwert.

Foerster, Heinz von (1984): Principles of Self-Organization – In a Socio-Managerial Context. In: Hans Ulrich und Gilbert J. B. Probst (Hg.): Self-organization and Management of Social Systems. Insights, promises, doubts, and questions. Berlin: Springer, S. 2–24. - Bilder: Foerster 1960:14-15. Aus: Heinz von (1960): On self-organizing systems and their environments. Online verfügbar auf:http://e1020.pbworks.com/f/fulltext.pdf. In: M. C. Yovits und Cameron S. (Hg.): Self-Organizing systems. Proceedings of Interdisciplinary Conference 5 and 6 May 1959. Oxford: Pergamon Press, S. 31–50.