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Wer wir sind

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SYSTEAMS besteht seit 2012 und ist ein kooperatives Netzwerk für Systemisches Arbeiten für die Begleitung professioneller Praxis durch Supervision, Team- und Organisationsentwicklung, der Entwicklung von Weiterbildungen bzw. Fortbildungen.

Geeint wird SYSTEAMS durch gemeinsame Erfahrungen wie das Zusammenarbeiten in Praxisvorhaben, Lehre und Forschungsaktivitäten sowie gemeinsame Blickrichtungen zum Thema "Systemisches Arbeiten" und "Qualitätsentwicklung" in Trägern Sozialer Arbeit.

Die durch die soziale Evolution in den letzten Jahrhunderten in der Gesellschaft hervorgerufenen Institutionalisierungs- und Individualisierungsprozesse haben dazu geführt, daß die Individuen in mehr oder weniger vielen, insgesamt aber sehr unterschiedlichen sozialen Netzwerken leben. Die Gesellschaft läßt sich aus dieser Perspektive als ein großes gesellschaftliches Netzwerk der vielen kleinen sozialen Netzwerke, kurz als „Netzwerk-Gesellschaft" interpretieren. In diesen komplexen, sehr unterschiedlich miteinander verflochtenen sozialen Beziehungen organisieren die Individuen ihr Leben, kommunizieren sie miteinander, holen sich Unterstützung und Hilfe usw.

Die allgemeine Funktion von Netzwerken liegt darin, daß Menschen sie als soziale Unterstützungsressource nutzen. In diesem Sinne nutzt Soziale Arbeit sie für verschiedenste Entwicklungs- und Forschungsinteressen innerhalb der Landschaft sozialer Dienstleistungen.

Ihre Strukturen sind kommunikative Sinnstrukturen als Einschränkung von Anschlussmöglichkeiten. Soziale Netzwerke wie SYSTEAMS wachsen an und leben von Organisationen, ohne sich durch sie kontrollieren zu lassen. Sie fallen somit parasitär in die strukturellen Lücken von Organisationen bzw. zwischen Organisationen ein. Soziale Netzwerke kombinieren Adressen und Möglichkeiten der je individuellen Adressenprofile (ihrer Teilnehmer). Anlaß für soziale Netzwerke sind allgemein unspezifische Versprechen einer Gegenleistung in der Zukunft.

Die Produktivität eines sozialen Netzwerkes speist sich aus der polykontexturalen Einbindung der Netzwerkadressen in verschiedene funktionale und organisatorische Kontexte. Problemhorizont sozialer Netzwerke ist ihre Überlastung, d.h. die Bildung von Strukturen der Beschränkung nach innen und außen: soziale Netzwerke müssen für sich selbst sorgen (innen), weil sie sich strukturell (außen) nirgends abstützen können. Die größter Gefahr sozialer Netzwerke besteht grundsätzlich im Rückzug der Teilnehmer aufgrund von sich erhöhenden Zumutungen.