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Auf den Punkt gebracht

on 08 Juni, 2016
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„Die Welt ist nicht, wie sie scheint und vor allem ist sie nie so, wie sie noch sein könnte“ (Wirth 2014).

„Willst Du gleichsam sehen wie die Wirklichkeit entsteht, dann beobachte die Beobachter beim Beobachten“ (Wirth 2016).

„Sozialarbeiter agieren sinnvoll, wenn sie gezielt zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit pendeln. Genau hier ist der Doppelte Blick der Sozialen Arbeit angesiedelt“ (Wirth 2016).

„Moderne Teams werden auf Zielerreichung geeicht, postmoderne Teams fokussieren die Entdeckung von Möglichkeiten" (2016).

„Man kann die Ambivalenz nicht abschaffen, indem man sie ignoriert“ (Wirth 2016).

„Um ihrer allgemeinen Geringschätzung zu begegnen, überhöhen sich die Theorien Sozialer Arbeit ständig selbst.“ (Wirth 2016).

„Postmoderne meint nicht Multikulti, Vielfalt oder gar Beliebigkeit, sondern neue Wege zu gehen, wenn die alten nicht mehr taugen“ (Wirth 2016).

„Wenn der Sozialarbeiter schwitzt und der Klient friert, stimmt was mit der Arbeitsteilung nicht“ (Wirth 2016).

„In der Sozialen Arbeit geht es genauso wenig um den Menschen wie es in der Musik um Noten geht“ (Wirth 2016).

„Widerstand in der Sozialen Arbeit bedeutet nicht zuerst Protest oder Revolte, sondern sich nicht vereinnahmen zu lassen durch die Vereinseitigungen der Anderen“ (Wirth 2015).

„Die Mutter der Exklusion ist die Kategorisierung oder wie man auch sagen könnte, das Denken in Arretierungen“ (Wirth 2016).

„Den größten Förderbedarf im deutschen Bildungssystem haben nicht die Kinder, sondern die sogenannten Experten“ (Wirth 2016).

Als die Profis das Kind ins Heim brachten, hatten sie an alles gedacht bis auf: seine Perspektive einzunehmen" (Wirth 2016).

 „Ambivalenz sollte in die Liste der drei wichtigsten intellektuellen Grundnahrungsmittel aufgenommen werden“ (Wirth 2016).

„Wer Soziale Arbeit für eine Art Reparaturwerkstatt der Gesellschaft hält, braucht auch ihre Kosten nicht zu beklagen“ (Wirth 2016).

„Die Suche nach Evidenz gleicht mittlerweile der Suche nach dem heiligen Gral und die Gralshüter der neuen Glückseligkeit sind Experten und ihre Förderer, nicht aber die unglücklich Betroffenen“ (Wirth 2013).

„Wenn Methoden dem Vorwärtskommen dienen, dann dienen Theorien der Bestimmung des Standortes“ (Wirth 2016).