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Systemisches Arbeiten - Auf den Punkt gebracht

on 08 Juni, 2016
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Die Welt ist nicht, wie sie scheint und vor allem ist sie nie so, wie sie noch sein könnte.

Willst Du zusehen, wie die Welt entsteht, dann beobachte Beobachter/innen beim Beobachten.

Wir wissen erst, was wirklich möglich ist, wenn es möglichst wirklich wird.

Hinterfrage Deine Unterscheidungen und du wirst sehen.

Wahrheit bleibt immer Wahrheit des so beobachtenden Systems.

Wir wissen nicht, was wir nicht wissen und nicht einmal das wissen wir zu nutzen für die vielen Gestaltungsmöglichkeiten, die in jeder Beziehung angesiedelt sind.

Wenn mir jemand sagt, er wisse nicht, sage ich ihm, dann sind wir schon zu zweit.

Handeln macht klug Reflektieren macht klüger.

Es gibt keine guten Handlungen, sondern lediglich Deutungen von Handlungen als gute.

Uns beunruhigen nicht die Leute oder Dinge, sondern die Kommunikationen, die sich auf diese Leute oder Dinge beziehen.

Die professionelle Herausforderung des praktischen Handelns besteht nicht im Mangel an Wissen, sondern in der Akzeptanz und der Gestaltung des Nichtwissens, das mit jeder Beziehung einhergeht.

Wir nehmen Abstand von Theorien biologischer Veranlagung, um menschliches Verhalten zu erklären und betrachten die sozialen Kontexte, die Verhalten sinnhaft rahmen und herausfordern.

Wenn Du sagst, Du weißt, meinst Du damit, Du weißt, dass es auch anders sein könnte?.

Wir können die Ambivalenz nicht abschaffen, indem wir sie ausblenden Wir können aber mit ihr umgehen lernen.

Die Ambivalenz von Ambivalenz ist, dass Ambivalenz fallweise eine erwünschte oder eben unerwünschte Mehrdeutigkeit bezeichnet.

Ambivalenz sollte in die Liste der Liste der wichtigsten Bildungsgüter aufgenommen werden.

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter agieren sinnvoll, wenn sie gezielt zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit pendeln Hier ist der Doppelte Blick der Sozialen Arbeit angesiedelt.

Das Eine zugleich für das Andere halten zu können, ist eine besondere Fähigkeit von postmodernen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.

Neue Perspektiven entstehen nie zwischen Gleichdenkenden, sondern zwischen Andersdenkenden Die Kunst ist es, sie nicht wieder zu zerstören.

Differenzakzeptanz meint in ihrer anspruchsvollen Form: ein Nein als Chance zu akzeptieren.

Das Leben wird leichter, wenn wir dessen Komplexität akzeptieren.

Postmodern zu sein bedeutet, sich immer wieder neu selbst festzulegen unter vielen immer auch anders möglichen Werten.

Die ersten Hilfebedürftigen sind wir selbst.

Haltung bezeichnet eine Selbstfestlegung des Handelns nach normativen Einstellungen.

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie eine allgemeine Gesetzgebung für professionelles Handeln Sozialer Arbeit werde.

Verwahrlosung wird üblicherweise auf unsere Nutzer bezogen Ohne Theorien und Methoden aber verwahrlosen wir als Fachkräfte.

Professionalisierung beginnt mit der dreifachen Antwort auf die Frage: Wozu?.

Systemisches Arbeiten bedeutet, Probleme und Lösungen aus vielen Perspektiven zu betrachten (mehrperspektivisches Vorgehen), fachliche Grenzen zu überschreiten (transversales Vorgehen) sowie Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln anzuregen und deren Entwicklung zu beobachten (differenztheoretisches Vorgehen).

Willst Du Dich von Neuem sehen, brauchst Du nur fünf Schritte gehen.

Postmodern zu arbeiten bedeutet eine womöglich schwer aushaltbare Renitenz zum herrschenden Diskurs zu pflegen.

Die Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer Welt.

Carpe colloquium.

Der Unterschied zwischen einem einfachen und einem schwierigen Klienten besteht darin, dass dieser zu allem ja sagt, während der andere zu allem sagt, ich überlege es mir.

Wenn der nächste Klient anklopft, musst Du den letzten bereits vergessen haben.

Soziale Arbeit fordert nicht nur Veränderung, sie selbst ist Veränderung.

Natürlich ist ein Leben ohne Philosophie möglich, nur wozu?.

Der Sinn des Lebens ist sicher nicht, ständig Bücher zu schreiben Es hat überhaupt keinen Sinn Insofern kann man auch mal ein paar Bücher schreiben.

Es ist ihre Anwendung, die aus Theorien Methoden macht.

Werte sind die Weichen, die Leute in die Zukunft führen.

Missverständnisse sind das nötige Salz in der faden Suppe der alltäglichen professionellen Kommunikation.

Der Ausgangspunkt der Ausgrenzung ist die Kategorisierung oder wie man auch sagen könnte, das Denken in Arretierungen.

In der Arbeit mit Menschen geht es genauso wenig um den einzelnen Menschen wie es in der Musik um die einzelne Note geht.

Verletzung markiert nicht das Ende, sondern den Anfang des Lebens Ob es menschlich genannt werden kann, zeigt sich am Umgang mit der Verletzung.

Wir haben Minuten Zeit Und ich bin neugierig, wie wir sie nutzen werden.

Helfen ist praktisch nicht schwer Es verkompliziert sich allerdings durch den Eigensinn der Beteiligten.

Dinge zu tun ist nicht schwer Schwer ist es, die richtige Herangehensweise dafür zu finden.

Ermöglichung beginnt stets mit einer gemeinsamen Bestandsaufnahme der möglichen Wirklichkeit und der wirklichen Möglichkeiten des Hilfesystems.

Die Begriffe Anamnese, Diagnose und Intervention sind nichts weiter als Blendwerk Das Wesentliche Sozialer Arbeit liegt im Schatten: der Dialog.

Das wichtigste diagnostische Instrument im Methodenkoffer Sozialer Arbeit ist nicht das Stethoskop des Mediziners, nicht das Fernglas des Soziologen oder das Teleskop des Philosophen, sondern das Kaleidoskop, denn ein Phänomen hat nur so viele Perspektiven wie Leute, die es betrachten.

Auch eine Reise von Meilen beginnt mit einem ersten Schritt Nur wieso sollte man so weit zu Fuß gehen?.

Willst Du systemisch arbeiten, baue zuerst wertschätzende Sozialsysteme auf Verstärke das Fundament mit Antworten auf die Frage, welche wechselseitigen Erwartungen es geben könnte Konstruiere mit dem Klienten das Haus seines zukünftigen Daseins und baue drumherum einen Garten voller Ideen Nach dem Einzug: reise zügig ab.

Ich bin davon begeistert, wie bereit Menschen sind, ihr eigenes Verhalten zu ändern, wenn sie bemerken, dass man sie dazu wirklich für fähig hält.

Der Wert einer Methode erschließt sich in den Perspektiven, die sie eröffnet.

Feyerabends ,Anything goes' behauptet - bei genauerem Lesen - nicht, dass alle Methoden erlaubt oder gleich gültig wären, sondern dass ein Forscher um die Begrenztheit jeder Methodologie zu wissen und kreativ zu entscheiden hat, wie er seinem Erkenntnisziel am besten näherkommt (Wirth ).

Gesprächsführung mithilfe eines Fragebogens ist kein Zeichen von Evidenz oder Professionalisierung, es ist vielmehr ein Armutszeugnis, für das man sich nicht mal mehr schämen muss.

Es ist praktisch unmöglich, ein fehlerfreies Genogramm in einer Falldokumentation zu finden Wie kann man sich das erklären?.

Veränderungen sind leicht, solange sie einen nicht selbst betreffen.

Die eindrücklichste Intervention ist die Person des Sozialarbeiters.

Die erste Aufgabe jeder Beratung ist es, Phänomenen den passenden Namen zu geben.

Es gibt zwei Dinge, die Veränderung befeuern: das eine sind Leiden, das andere sind Werte.

Ein System lässt sich nicht verändern - es ändert sich dann, wenn es das im Blick auf seine innere Außenwelt für passend hält.

Der Klient würde wollen, wenn er wollen würde.

Verhaltenstherapie ist nicht nur eine Kränkung für den einzelnen Menschen Sie ignoriert die Tatsache, dass verschiedene Leute gleichen Situationen unterschiedlichen Sinn zuordnen können.

Soziale Arbeit ist abhängig; von der Gesellschaft, ihren Katastrophen und ihren Individuen Diese Abhängigkeit und die damit verbunden Grenzen anzuerkennen, das ist Demut.

Natürlich kann man auf Soziologie verzichten, nur welche Leute würden das tun?.

Ohne Gesellschaft und Umwelt kann es auch kein Individuum geben Das einzelne Individuum werden wir also niemals kennen.

Es gibt gemeinsam immer mehr Möglichkeiten als wir einzeln realisieren können.

Wer ständig von Leuten und Motiven spricht, zeigt, dass sie/er von Gesellschaft nicht viel versteht.

Top-Down ist Moderne - Bottom-Up ist Postmoderne.

Die Konfliktlinien in der Postmoderne verlaufen immer mehr nicht zwischen Klassen oder Schichten, sondern einfach zwischen Menschen und ignoranten Cliquen, aggressiven Netzwerken und global agierenden Kartellen.

Widerstand zeigt sich nicht zuerst in Abgrenzung, sondern im Befremden Was aber ist das Eigene?.

Offenkundig gibt es Steigerungsformen von Inklusion und Exklusion, die man diskret, und zwar zeitlich (Dauer des Zugriffs), sachlich (zB Zugriff auf Themen) und sozial (Zugriff durch Andere) erfassen kann.

Solange Produktionszahlen von Autos wichtiger sind als Kennzahlen von sozialer Ungleichheit stimmt irgendwas nicht in diesem Land.

Wenn sozialer Wandel mit einem Nein beginnt, dann kennt ihr die Antwort.

Die Idee, dass Soziale Arbeit auszuführen Berufung sei, ist ebenso widersinnig wie die, dass Helfen Talent erfordert.

Fähigkeiten bedingen sich immer wechselseitig, sind also nichts anderes als das Ergebnis einer gemeinsam hervorgebrachten Konstellation.

Bedenke: wenn Inklusion die einzige Lösung wäre, schlüge sie in Zwang um.

Exklusionskompetenz ist heutzutage mindestens genauso wichtig wie Inklusionskompetenz.

Wer nie exkludiert war, weiß über Freiheit: nichts.

Der letzte Rest vom Feudalismus sollte auch entfernt werden: das Beamtentum.

Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl, das auf Beziehungen beruht.

Deutschland sollte statt eintausend Waffen besser eintausend Sozialarbeiter exportieren.

Das Mutterland der Ingenieure kennt offenkundig keine Technologien, um Langzeitarbeitslosigkeit und Bildungsarmut zu verhindern.

Um auszurechnen, dass Sozialarbeiter und I-Helfer weniger Geld kosten sind als zusätzliche Lehrer, braucht es keine drei Jahre Studium, sondern nur Jahre Grundschule Das Studium braucht man für das Erklärenkönnen, dass Geld nicht alles ist.

Für jede Art humanoider Lebensführung hat Zugehörigkeit - zur Familie, zur Gemeinschaft, zum Unternehmen, zum Glauben etc - höchste Priorität.

Die unfreiwillige Arbeitslosigkeit eines Einzelnen ist Sache der Sozialen Arbeit, die Arbeitslosigkeit von Tausenden eine Sache der Sozialpolitik.

Der Mensch ist nicht, was er ist Der Mensch ist das, was ihm die Verhältnisse erlauben, zu sein.

Die Postmoderne hält Abweichung nicht für ein Problem, sondern für einen Gewinn, dessen Wert man sich noch nicht erschlossen hat.

Postmoderne meint nicht Multikulti, Vielfalt oder gar Beliebigkeit, sondern neue Wege zu gehen, wenn die alten nicht mehr taugen.

Widerstand in der Sozialen Arbeit bedeutet nicht zuerst Protest oder Revolte, sondern sich nicht vereinnahmen zu lassen durch die Vereinseitigungen der Anderen.

Auf Soziale Arbeit kann sehr gut verzichten, wer weiß, gesund, männlich und zwischen - Jahre alt ist.

Wer Soziale Arbeit für eine Art Reparaturwerkstatt der Gesellschaft hält, braucht auch ihre Kosten nicht zu beklagen.

Viele Menschen verdanken ihren vermeintlichen Wohlstand der dauernden Zurückstellung einschneidender Bedürfnisse und existentieller Erfahrungen wie Zuwendung, Gesundheit, Fürsorge, Liebe, Zugehörigkeit und Kongruenz.

Wissenschaft muss man ernst nehmen Man muß aber nicht ständig ernst dabei sein.

Wirtschaft ist der Politik immer voraus, weil sie nicht demokratisch handeln muss.

Umso schwächer die Nahbeziehungen, umso stärker der Einfluß der Medien.

Der Einzelne ist der Organisation wie Sand im Getriebe Es gehört gereinigt.

Wenn freie und kreative Träger die postmodernen Schnellboote der Sozialen Arbeit sind, dann sind die staatlichen und stationären Träger langsame und ineffektive Raddampfer aus einer vergangenen Epoche.

Moderne Teams werden auf Zielerreichung geeicht, postmoderne Teams fokussieren die Entdeckung von Möglichkeiten.

Der Klient ist nicht die größte Herausforderung - zumeist ist es das berufliche Handeln im Team.

Es gibt zwei bedeutende Tage im Leben eines Sozialarbeiters Der eine Tag ist der, an dem man es wird Der andere Tag ist der, an dem man begreift, warum.

Soziale Arbeit macht Spaß, obwohl eigentlich fast alles dagegen spricht.

Soziale Arbeit ist zuallererst Zeit Zeit, die die Fachkräfte mit anderen bzw für andere teilen, um deren Probleme zu lösen oder zu lindern.

Soziale Arbeit, die sich systematisch an der Ambivalenz von Wirklichkeit und Möglichkeit orientiert, arbeitet mit dem doppelten Blick Das bedeutet, eine »mögliche« Person hinter bzw neben dem »aktuellen« Individuum zu antizipieren und hieraus Energie zu ziehen.

Sicher ist Soziale Arbeit eigenschaftslos - von Fall zu Fall wird neu konstruiert, was Soziale Arbeit genau kennzeichnet.

Jedes sozialarbeiterische Problem hat die Form: Helfen oder Nichthelfen.

Nicht nur Nichthelfen, sondern auch Helfen kann äußerst hilflos machen.

Manche Sozialarbeiter ziehen das Elend der Unfachlichkeit der Fachlichkeit im Elend vor.

Hilfsbedürftigkeit informiert erstens darüber, dass die Möglichkeiten, die in jeder Lebenslage oder -situation gegeben sind, nicht bekannt sind und zweitens, dass man sich nicht entscheiden kann, wie sie zu nutzen sind.

Soziale Arbeit ist auch die Fähigkeit, mit Leuten zu arbeiten, mit denen man nichts teilt, außer ihren Wunsch, ein selbstbestimmtes Leben führen zu wollen.

Die Bezeichnung doppeltes Mandat bezeichnet Wichtiges, ist aber eigentlich eine Verharmlosung der vielfältigen Ambivalenzen, mit denen wir täglich zu tun haben.

Manche sagen, es gibt keine Sozialarbeitswissenschaft Das kann man auch Fake-News nennen.

Soziale Arbeit interessiert sich nicht für den Menschen an sich, sondern für die Perspektiven, die Menschen im Kontakt miteinander aufwerfen.

Die Chancen der Sozialen Arbeit liegen in der Differenzierung ihrer Studiengänge, der Flexibilisierung ihrer Teilnahmebedingungen und der Verflechtung von Praxis und Forschung.

Supervisionsbedarf zeigt sich mir immer dann, wenn die Fachkräfte fest und steif behaupten, es ginge seit jeher auch ohne.

Um ihrer allgemeinen Geringschätzung zu begegnen, überhöhen sich die Theorien Sozialer Arbeit ständig selbst.

Wenn der Sozialarbeiter schwitzt und der Klient friert, ist die Arbeitsteilung wohl berührt.

Die entscheidende Frage der Sozialen Arbeit lautet nicht mehr - wie noch zu Zeiten Alice Salomons und August Bebels - Reform oder Revolution, sondern mit Kant und Luhmann: Identität oder Differenz?.

Postmoderne Soziale Arbeit will keine objektive Wirklichkeit erfassen, denn diese erscheint uns nur so wie sie theoretisch gemalt wird.

Postmoderne Soziale Arbeit steht für eine differenzorientierte, ambivalenzreflexive, dialogische Perspektive auf die Wirklichkeit des Beobachters.

Postmoderne Soziale Arbeit, und das ist ihr Alleinstellungsmerkmal, vollzieht systematisch Bewegungen durch verschiedene Standpunkte, Perspektiven, Systemreferenzen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen und zu nutzen.

Sozialarbeiter sollten mit Sprache so umgehen können wie Kinder mit Sand: spielerisch, überraschend, gestalterisch.

Die Professionalisierung Sozialer Arbeit ist Ambivalenz in Reinkultur.

Zwischen Praxis und Theorie liegt keine Kluft, sondern der Marianengraben.

Gute Soziale Arbeit ist schlicht.

Genauso wenig wie sich Zahlen eine Bedeutung entnehmen lässt, genauso wenig lässt sich Sinn aufaddieren.

Die Suche nach Evidenz gleicht mittlerweile der Suche nach dem heiligen Gral und die Gralshüter der neuen Glückseligkeit sind Experten und ihre Förderer, nicht aber die unglücklich Betroffenen.

Wer Evidenz für eine deutungsfreie Zone hält, ist schlechterdings auf dem Weg zur Autorität.

Evidenz heißt das neue Brecheisen in der Sozialen Arbeit, um deren unauflösliche Ambivalenz zu bezwingen.

Die häufigste Zumutung, die Menschen widerfährt, ist die Vereinfachung ihrer Gefühle und Gedanken.

Wenn Soziologen Sozialarbeiter ausbilden können, dann können ja auch Schriftsteller Handwerker ausbilden.

Man schadet nicht nur den Studierenden, wenn man sie dazu anhält, den Gleichdenkenden mehr zu achten als den Andersdenkenden.

Den größten Förderbedarf im deutschen Bildungssystem haben nicht die Kinder, sondern die sogenannten Experten.

Als die Profis das Kind ins Heim brachten, hatten sie an alles gedacht bis auf: seine Perspektive einzunehmen.
 
Die Postmoderne ist kein Teich, in dem der Fisch in alle Richtungen schwimmen kann. Es fehlt dem Fisch an Zeit, Mitteln und Selbstvertrauen, um seinen Zielen näher zu kommen, ohne gleich den Schutz des Schwarms zu vermissen.
 
Die Lösung eines Problems liegt weder in der Umwelt noch im System, sondern dazwischen.
 
Wenn Du glaubst die Lösung zu kennen, bist Du Teil des Problems.
 
Desto eher wir einer Person in Schwierigkeiten helfen, desto eher erinnert sich die Person daran, wenn sie wieder in Schwierigkeiten steckt.