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MOVE - 8 Systemic Rules of Life

on 25 Februar, 2014
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Ein Facebooking mit Rainer Schwing zu "7 Regeln des Lebens" (Health24.de) hat mich zur Formulierung folgender 8 "Systemic Rules of Life" angeregt.

  1. 1) Mach nicht nur einfach Frieden mit dem Umstand, dass Du Kommunikation nicht einseitig kontrollieren kannst. Nutze ihn für deine Entwicklung und frage nach deinen Anteilen an der Kommunikation.
  2. 2) Du wirst nie genau wissen, was Leute von Dir halten oder denken, weil Du auf ihre Gedanken keinen Zugriff hast. Bilde nachvollziehbare Hypothesen und teste sie dann einfach. 
  3. 3) Zeit heilt beinahe alles, aber es bleibt auch immer eine Narbe zurück.  Sei bezüglich deines Handelns und seiner womöglich lebenslangen Folgen achtsam.
  4. 4) Dein Glück liegt in der passenden Kommunikation mit anderen – das macht das Leben spannend, aber zugleich uns so verletzlich. Wen liebst Du neben Dir und wer liebt Dich?
  5. 5) Vergleiche Dein Leben mit anderen Leben – es ist der einzige Weg, zu unterscheiden, ob Dein jetziges das richtige für Dich ist. Ist es das?
  6. 6) Denke ruhig lange nach, aber diskutiere das Gedachte unbedingt mit von Dir wertgeschätzten Menschen. Ohne konstruktives Feedback kannst Du Dich nicht weiter entwickeln.
  7. 7) Sorge Dich nicht, gemeinsam kann man alles schaffen. Und wenn einmal nicht? Dann bleibt uns immer als Trost das Wissen darum, dass geteiltes Leid halbes Leid ist.
  8. 8) Bleibe misstrauisch gegenüber Regeln, da sie Lernen auch erschweren können.

Ich danke Michael Gerstner für die Anregung bzgl. des Punkt 8.

Da Leben Veränderung ist, müssen auch die eigenen Regeln (= Selbstfestlegungen) veränderbar und reflektierbar bleiben. Es mag außerdem so viele Rules of Life geben wie es Leute gibt. Systemwissenschaftlich gesehen kann man meinen, dass alle die gleiche, wenn auch etwas abstrakt klingende, Funktion haben, nämlich mittels Unterscheidungen wie "wichtig/unwichtig" aus "Unordnung Ordnung herzustellen" - wie auch immer das dann konkret aussieht.